Ansmann mini Test: Powerbank 10.8 – Der kleine Begleiter für jede Tasche

Im Grunde verrät der Name, unseres kleinen Neuankömmlings bereits alles. Mit 10.000 mAh fällt die Powerbank 10.8 mini in die Kategorie der mittelgroßen bis kleinen Powerbanks. Smartphones mit kleinerem Akku können mit einer voll aufgeladenen Powerbank dieser Kategorie höchstens drei Mal aufgeladen werden. Für größere Smartphones reicht es immerhin für 1 bis 2,5 volle Ladungen. Damit könnte die Nutzungszeit des Endgerätes immerhin verdreifacht werden. Die etwas geringere Speicherkapazität ermöglicht eine kompakte Ausführung der Geräte und bildet somit einen guten Kompromiss zwischen Speichervermögen und Baugröße. Aus diesem Grund sind Mobile Ladegeräte dieser Größenordnung vor allem für kürzere Ausflüge, Flugreisen, oder einfach zur Steigerung der Akkulaufzeit geeignet. Durch die geringe Baugröße und das niedrige Gewicht, können Energiespeicher wie die Ansmann mini Powerbank auch einfach in der Tasche bleiben, um somit stets für Notfälle gerüstet zu sein.

Ansmann 10.8 mini Test
  • Kapazität
  • Qualität
  • Funktionalität
  • Benutzerfreundlichkeit
  • Preis
4.6

Kurzfassung

Klein, kompakt, leicht und trotzdem leistungsfähig? Ansmann zeigt eindrucksvoll, dass das funktioniert. Die 10.8 mini Powerbank des deutschen Unternehmens prescht mit ihren positiven Eigenschaften voran. Kritikpunkte gibt es kaum welche, was zu einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis führt.

Ansmann mini kaufen

Diese Powerbank von Ansmann hat sich das Attribut „mini“ wirklich verdient. Von oben betrachtet ist sie tatsächlich kaum größer als eine Kreditkarte. Natürlich aber wesentlich dicker und passt daher nicht in die Geldbörse. Ausgenommen sind diese massiven Damengeldtaschen mit denen man jemanden erschlagen kann 🙂 Zurück zur Ansmann mini: Sie bietet 2 USB-A Standardanschlüsse zur Entladung, sowie einen Micro-USB Anschluss zum Laden. Auf QC 3.0 – Fähigkeit und andere Features wird dabei verzichtet.

Der Preis der Powerbank ist mit ca. 22€ für eine Kapazität von 10.000 mAh zwar eher hoch. Die Qualität der Verarbeitung spricht aber jedenfalls für das Produkt.

Die Ansmann Mini-Powerbank ist besonders kompakt.

Die Ansmann Mini-Powerbank ist besonders kompakt.

Das kleine Kraftpaket wird wie gewohnt mit einem Micro-USB Kabel geliefert. Ansonsten gibt es kein Zubehör. Neben der von uns getesteten schwarzen Version dieses Gerätes gibt es dieses auch noch in weißer Ausführung. Das Weiße wird zusätzlich zum Micro-USB Kabel mit einem Lightning-Kabel für Apple-Geräte wie iPhone, iPad und iPod geliefert. Damit ist diese Powerbank sowohl optisch als auch technisch mit euren Apple-Produkten kompatibel. Dieses Upgrade gibt’s schon für einen Aufpreis von nur 2€.

Die Performance der Powerbank erweist sich mit einer effektiven Speicherkapazität von 35 Wh als gut. Die Optik, sowie das Format und die Benutzerfreundlichkeit sprechen ebenfalls für das Gerät. Bei der Verarbeitung sticht vor allem die stabile Bauweise, welche sich bei Ansmann durch das gesamte Angebot an Powerbanks zu ziehen scheint, hervor. Insgesamt ist die 10.8 mini ein wirklich gelungenes Gerät, dass wir nur wärmstens weiterempfehlen können.

Technische Daten der mini Ansmann Powerbank

Herstellerangaben:
Ladung 10 000 mAh
Kapazität 37 Wh
Abmessungen 93 x 64 x 24 mm
Gewicht 208 g
Sonstiges Lithium-Polymer
Anschlüsse
Input:
Anschluss 1 Micro-USB
Spannung Input 5 V
Maximalstrom Input 2 A
Output:
Anschluss 2 USB-A
Spannung Output 5 V
Maximalstrom Output 2,4 A
Anschlus 3 USB-A
Spannung Output 5 V
Maximalstrom Output 2,4 A

Laut Ansmann beträgt die Kapazität der Powerbank 10.8 mini37 Wh bei einer Zellspannung von 3,7 V und einer Ladung von 10.000 mAh. Durch die niedrigere Kapazität kann eine sehr kompakte Baugröße erreicht werden.

Der Stromspeicher ist mit drei Anschlüssen ausgestattet. Dabei ist ein Micro-USB Anschluss zum Laden der Powerbank, sowie 2 USB-A Anschlüsse zur Entladung vorgesehen. Die Lade- und Entladespannung wird mit 5 V angegeben. Dabei kann der Ladeanschluss einen Strom von 2 Ampere aufnehmen. Der Entladestrom ist auf 2,4 Ampere pro Anschluss begrenzt. Bezüglich der Funktionen kann die Ansmann 10.8 mini also mit der größeren Trust Urban Primo 20.000 mAh mithalten. Features wie ein USB-C Anschluss, oder QC 3.0 finden in diesem Produkt leider keinen Platz.

Schwarze Powerbank Weiße Powerbank mit Zubehör

Messwerte

Auf dem Prüfstand konnte dieser Taschen-Akku zeigen was er kann. Während dem Ladevorgang wurden Strom und Spannung kontinuierlich gemessen, um das Ladeverhalten und die Kapazität der Ansmann Mini-Powerbank zu ermitteln.

Betrachtet man das Diagramm des Ladevorgangs wird sichtbar, dass der Ladestrom ab einem Fortschritt von 95 % reduziert wird. Verglichen mit anderen Messungen, ist die Leistungsschwankung in diesem Bereich relativ groß. Das könnte ein Hinweis auf eine simple Ladetechnik sein.

Diagramm des Ladezyklus der Ansmann Powerbank 10.8 mini

Diagramm des Ladezyklus der Ansmann Powerbank 10.8 mini.

Bei der Entladung über einen einzelnen USB-A Ausgang zeigt das Gerät eine durchwegs konstante Leistungsabgabe von 6,9 W. Die Spannung bewegt sich stets im Bereich um 4,9 V.

Und hier die Entladung derselben Ansmann Powerbank.

Und hier die Entladung derselben Ansmann Powerbank.

 

In der folgenden Tabelle haben wir die wichtigsten Ergebnisse der mini Powerbank von Ansmann zusammengefasst.

Ergebnisse:
Entladung (3,33 Ohm):
Entladedauer 5,1 h
Entladespannung 4,94-4,91 V
Entladestrom 1407,5-1399 mA
Entladeleistung 6,95-6,87 W
Gemessene Kapazität 35,01 Wh
Ladung (0 – 100 %):
Ladedauer 5,36 h
Ladespannung 4,96 – 5,21 V
Ladestrom 1899 – 353 mA
Ladeleistung 9,45 – 1,84 W
Ladeenergie 46,97 Wh
Kennwerte:
Kapazität 94,63 %
Effizienz: 74,55 %

Auswertung der Ansmann Mini-Powerbank

Die kleine Ansmann Powerbank 10.8 mini ist nicht nur wirklich praktikabel, sondern legt auch eine makellose Performance hin. Mit 35 Wh erreicht sie fast 95% der 37 Wh, die vom Hersteller angegeben sind. Dies stellt einen soliden Wert dar, der verglichen mit anderen Powerbanks im Mittelfeld liegt.

Die Ladedauer fällt mit knapp 5,5 Stunden relativ kurz aus. Dies ist natürlich vor allem der niedrigen Kapazität geschuldet. Natürlich wäre die Schnelladefähigkeit wünschenswert, jedoch ist die Ladezeit durchaus tragbar und die zusätzliche Technik wäre vermutlich platz- und kostenintensiv.

Auch bei der Effizienz zeigt die mini-Powerbank von Ansmann keine Schwäche. Sie liegt mit 74,6% hier ebenfalls im Mittelfeld, lässt aber noch Luft nach oben.

Dieser kleine Stromspeicher zeigt sich bei unserem Test als solider Begleiter und kann in Sachen Performance mit seinen (größeren) Konkurrenten mithalten.

Dank der kompakten Größe findet die mini 10.8 in jeder Hosentasche Platz.

Dank der kompakten Größe findet die mini 10.8 in jeder Hosentasche Platz.

Auch das Äußere und die Handhabung wird bewertet

Die Ansmann Powerbank 10.8 mini hat das Attribut „mini“ in der Bezeichnung wirklich verdient. Das Design ist schön abgerundet. Auf der Seite der Anschlüsse ist das Gehäuse deutlich flacher. Damit wollen die Entwickler dieses Stromspeichers vermutlich das Volumen im Bereich der Anschlüsse und der Ladeelektronik zusätzlich reduzieren.

Man merkt, dass sich Ansmann bei der Verarbeitung aller Powerbanks größte Mühe gibt.  Nicht nur das Design und die Stabilität des Gehäuses können auf voller Linie überzeugen, auch die matte Kunststoffoberfläche steckt die Strapazen der täglichen Nutzung gut weg. Auch nach einigen Monaten der Nutzung (ohne besondere Vorsicht) befindet sich das Gehäuse, und vor allem dessen Oberfläche in einem sehr guten Zustand. Verglichen mit der Ansmann Powerbank 20.8 steckt die kleine Schwester Kratzer deutlich besser weg. Nebenbei fühlt sich das Produkt auch noch sehr wertig an.

Nicht nur klein und leistungsstark, sondern hält auch die Balance.

Nicht nur klein und leistungsstark, sondern hält auch die Balance.

Die Ladestandanzeige der 10.8 mini funktioniert mit vier weißen LEDs und befindet sich neben dem Power-Button. Dieser ist gut ersichtlich oberhalb der Anschlüsse platziert und schön in das Gehäuse eingearbeitet. Die Anschlüsse sind auf der Unterseite beschriftet, was jede Verwirrung vorbeugen sollte.

Ein großes Plus dieser kleinen Powerbank ist die Ausstattung mit zwei USB-A Ausgangsports. Es kommt erfahrungsgemäß einfach viel zu häufig vor, dass man zwei Geräte parallel aufladen möchte. Daher sollte ein anständiges Akkupack nicht nur einen einzelnen dieser Ausgangspors besitzen.

Der Ladestand kann wie üblich entweder per Druck auf die Power-Taste, oder durch Anschließen an ein Endgerät abgefragt werden.

Insgesamt ist das Design und die Ausführung des Gehäuses, sowie die Benutzerfreundlichkeit mit sehr gut zu bewerten. Von einer Powerbank dieser Kapazität und Größe kann man wirklich kaum mehr verlangen.

Ansmann 10.8 auf Amazon

Zubehör

Ansmann liefert zu diesem Produkt ein kurzes, hochwertiges Ladekabel (Micro-USB zu USB-A) sowie ganze drei Jahre Garantie. Wer sich die weiße Version der Powerbank zulegt, erhält zusätzlich ein Lightning-Kabel für Apple-Geräte. Auf diese Weise wird offenbar versucht, mehrere Versionen des Produkts zu vermarkten – je nachdem, ob man Apple-Geräte verwendet, oder nicht.

Über das Unternehmen Ansmann

Die Ansmann AG ist ein Unternehmen aus Deutschland mit Standorten in Europa, China, Hong Kong und den USA. Die Firma, die 1991 gegründet wurde, hat ihr Kerngebiet in den Bereichen Akku-, Lade, und Lichttechnik. Auch Netzgeräte und technisches Zubehör zählen zu den Hauptprodukten von Ansmann.

Die Produkte der Firma werden in Deutschland entwickelt und zum teil dort, aber auch in Fernost produziert. Die verwendeten Gehäuse werden selbst entwickelt, hergestellt und ausgiebig getestet. Das macht sich, wie wir in unseren Tests sehen konnten, in der Qualität bemerkbar.

Der Webauftritt macht einen sehr seriösen Eindruck und der Kundenservice ist nicht nur per E-Mail, sondern auch via WhatsApp, Facebook und Telefon erreichbar. Die deutschsprachigen unter unseren Lesern dürfen sich auch freuen, denn der Kundenservice ist dieser Sprache ebenfalls mächtig. Dadurch kann man sich jedenfalls Missverständnisse ersparen.

 

2 Comments

  1. Andreas 22. November 2018 Reply
    • Marko Nenovic 23. November 2018 Reply

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