Lüfter und alternative Energiequelle für Raspberry Pi

Die Raspberry Foundation, dem Unternehmen, das hinter dem beliebten Bastelrechner Raspberry Pi steckt, erweitert das aktuelle Modell um einen besseren Lüfter sowie eine alternative Energiequelle. Dadurch wird der kleine Computer noch flexibler und an persönliche Bedürfnisse anpassbar.

Der ultimative Bastelcomputer

Den Ruf eines mächtigen Bastelcomputers für unterschiedliche Zwecke hatte die Raspberry Pi Serie seit ihrer Geburtsstunde. Seither ist vieles geschehen: durch laufende Updates wurden die tragbaren Computer verbessert, die Preisgestaltung wurde angepasst, noch günstigere Modelle und Konkurrenzprodukte erschienen am Markt. Nun sorgt die Raspberry Foundation für Schlagzeilen. Denn einen aktiven Raspberry Pi Lüfter gab es bisher noch nicht. Zwar fand man bereits seit längerem Videos von Raspberry-Liebhabern, die kleine Kühler an den Computer angeschlossen hatten. Mit dieser offiziellen Version geht das aber ganz ohne Umwege. Die einzige Einschränkung dabei ist, dass der Raspberry Lüfter nur dem aktuellen Modell, dem Raspberry Pi 3 Model B+, kompatibel ist. An sich ist dieser Lüfter nur ein Nebenprodukt einer neuen Adapterplatine. Viele Raspberry-Liebhaber haben jedoch bereits ihre Begeisterung an dem Kühler zum Ausdruck gebracht.

Alternative Energiequellen liegen im Trend

Wie soeben erwähnt, hat sich die Foundation abgesehen vom Raspberry Kühler auch mit einer neuen Form von Stromspeisung befasst. Alternative Energiequellen liegen demnach nicht nur im Außenbereich im Trend. Dieses Vorhaben war das ursprüngliche Ziel, um den Raspberry leistungsfähiger und flexibler zu machen. Der zuvor besagte Kühler kommt somit einfach mit Hilfe der neuen Adapterplatine mit.

Mit der Power-over-Ethernet-Methode, kurz PoE, ist für ein Update bei der Stromversorgung gesorgt worden. Ganz ohne einem Netzkabel, wofür üblicherweise eine Smartphone-Ladekabel genügte, kann der Raspberry Pi 3 B+ nun via dem Ethernet-Port betrieben werden. Die RJ45-Buchse wird mit Hilfe der Adapterplatine angesteckt und läuft problemlos.

Der PoE-Adapter ist online um 20$ erhältlich. In Anbetracht des Preises für den Raspberry ist das ein stolzer Preis. Jedoch ist damit für mehrere Zusatzfunktionen gesorgt, was den Bastelcomputer zu einem noch umfassenderen Allrounder macht.

2 Comments

  1. frank 21. September 2018 Reply
  2. Der frische Prinz aus Bel-Air 27. Oktober 2018 Reply

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