5 Technologien, die sich in Zukunft unweigerlich durchsetzen werden

Der Elektronik- und Technologiemarkt ist ständig in Bewegung. Im Monatstakt bieten Großkonzerne Neuheiten und jedes Jahr folgen auf bestimmten Messen so genannte Game-Changer. Wir haben uns mit Experten beraten und die 5 wichtigsten Technologien erfasst, die sich in den nächsten Jahren unweigerlich durchsetzen werden.

Künstliche Intelligenz als Alltagsinstrument

Viele Kritiker stehen ihr entgegen, Technologieunternehmen befürworten sie: künstliche Intelligenz. Sie wird dafür sorgen unlösbare mathematische Probleme und Denkweisen zu lösen und zu ermöglichen. Chat-Bots, Kundenservice und viele andere Tätigkeiten können künftig von künstlicher Intelligenz übernommen werden. Selbst in belustigenden Segmenten wie Spielen und Rätseln ist die KI dem Menschen bereits vielfach voraus. Sowohl beim Spiel Go, als auch in Schach oder neuerdings in StarCraft 2 konnten Profispieler von KI (eng.: AI) geschlagen werden. Unternehmen verwenden künstliche Intelligenz um Daten gezielt zu verarbeiten und logische Schlüsse aus ihnen zu ziehen. Das kann bei der Interpretation von Problemen und der Lösung davon hilfreich sein, besonders im Bereich von Computern, Netzwerken und Software.

Vernetzte Autos für sicheren Verkehr und weniger Stau

Selbstfahrende Autos, korrekt ausgedrückt autonom fahrende Autos, können bis zu einem gewissen Grad bereits jetzt miteinander kommunizieren. Manche Länder der Erde planen oder befinden sich in Testphasen zur Kommunikation von Autos mit Ampeln und anderen Straßenverkehrsanlagen. Das kann, sofern richtig eingesetzt, den Straßenverkehr deutlich sicherer gestalten und Staus minimieren. Selbstverständlich gibt es Kritiker zu diesen Vorhaben. Denn Autos können dadurch gehackt werden und sind zudem anfälliger für “Software-Reparaturen”. Doch es ist unausweichlich, dass selbstfahrende Autos mit entsprechend intelligenten Systemen ausgestattet werden. Tesla, Google, Audi und andere Großkonzerne der Automobilbranche sind bereits seit Jahren am Forschen und werden diesen Technologiezweig nicht mehr an die Konkurrenz abgeben wollen. Experten behaupten auch, dass eine derartige Verbesserung des Verkehrssystems besonders in großen Ländern für deutlich weniger Flugaufkommen sorgen kann.

Internet-of-Things-Wachstum

Sprachassistenten, intelligente Haushaltshelfer oder ganze Smart-Häuser sind bereits im Jahr 2019 dabei behilflich, einige Arbeiten abzunehmen. Das kann vom Gang zum Fernseher, dem Abspielen der Lieblingsplaylist oder dem Abschalten des Lichts bis hin zum Ausmachen eines Arzttermins gehen. Auch hier werden die Möglichkeiten in Zukunft weiter steigen. Regelmäßige Demonstrationen von Googles Home Assistant oder Amazons Alexa beweisen, dass die sprechenden Boxen zunehmend intelligenter werden. Durch laufende Vernetzung von immer mehr Geräten im Haushalt entstehen ganze IoT, also Internet-of-Things-Konglomerate. Alles kann mit allem kommunizieren. Auch hier liegt der Sicherheitsgedanke der Kritiker wiederum im Vordergrund. Und das zurecht: Sollte man ein solches System erfolgreich angreifen, kann das weitreichende Folgen haben. Doch auch hier werden sich die Hersteller der einzelnen smarten Geräte nicht aufhalten lassen, was zu einem IoT-Wachstum führen wird.

Gedankenlesen in eingeschränkter Form

Wer bei dieser Überschrift in Euphorie verfällt, müssen wir bremsen. Nein, die Gedanken von jemandem ohne weiteres zu lesen wird nicht möglich sein. Aber Neurowissenschaftler haben in den vergangenen Jahren großartige Ergebnisse auf diesem Gebiet erreicht. Das Ganze muss man sich als eine Gehirn-Computer-Schnittstelle vorstellen über diese manche, aber sehr eingeschränkte, neuronale Befehle abgegeben werden können. Gelähmten Personen hat man etwaige Technologien bereits in der Vergangenheit zur Verfügung gestellt um mittels Gehirnsensoren diverse Prothesen oder Geräte zu steuern. Auch die Kommunikation mit Personen, die dabei Probleme haben, kann das deutlich verbessern. Wir sind gespannt, was die Zukunft bringt. Fakt ist aber, dass die Wissenschaft bereits an einem Punkt angelangt ist, wo auch das Gedankenlesen nicht mehr von der Hand zu weisen ist.

Nachhaltige Energieversorgung und bessere Akkutechnologien

Im Gespräch mit Experten war dieser Punkt der umstrittenste. Doch auch hier konnte klar nachgewiesen werden, dass sich Akkutechnologien laufend auf dem Weg der Besserung befinden. Warum diese Nische der weltweit verfügbaren Technologien gewählt wurde, ist klar. Mobile und überall verfügbare Geräte stehen bereits seit Jahren im Vordergrund. Das Problem dabei sind jedoch immer Akkutechnologien. Abhilfe schafften dabei fürs erste Powerbanks. Doch das ist nur eine Behandlung der Symptome, nicht der Ursache. Mehrere Startups haben schon vielversprechende Akkutechnologien vorgestellt, die auch im Sinne von nachhaltiger Energieversorgung eine Besserung bedeuten würden. Auch bei grüner Energie wie Solarzellen und Photovoltaik haben die vergangenen Dekaden viele Neuerungen gebracht. Durch staatliche Förderungen in vielen europäischen Ländern wurden diese Technologien auch der Allgemeinheit zugänglich. Eine ähnliche Bewegung ist bei einem anderen Thema erkennbar: Bei Elektroautos gibt es ebenfalls in diversen Staaten finanzielle Zuschüsse, um den Autoverkehr der nächsten Jahrzehnte nachhaltiger zu gestalten.

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